Sehenswürdigkeiten

  • Weingott Bacchus

    Direkt am Forum auf rotem Sandstein, einem römischen Steinquader aus dem ehem. Jünkerather Kastell, sitzt (besser reitet) der römische Gott der Fruchtbarkeit und des Weines auf einer Gußeisernen "Tonne", früher ein Kanonenofen, Geschenk eines Jünkerather Gießereibesitzers. Bacchus und Ofen sind Erzeugnisse der Eifeler Eisenindustrie aus der Zeit um 1700. Der Sandsteinsockel zeigt übrigens eine sehr seltene Darstellung von der Wildschweinjagd heimkehrender treverischer Jagdknechte, einem germanisch-keltischem Volkstamm aus dem Raum Trier.

  • Eifel Vulkanmuseum

    Das schöne Haus ist das ehemalige königliche Landratsamt, heute u.a. Museum als Teil des Geo-Zentrum Vulkaneifel. Es lohnt sich, hier sozusagen "hautnah" die erdgeschichtliche Entwicklung mit der vulkanischen Tätigkeit zu erleben. Das Museum ist eine wertvolle Ergänzung der bestehenden geologischen Lehr- und Wanderpfade.

  • Friedensdenkmal (ehem. "Kaiserbrunnen")

    Das Denkmal wurde ursprünglich als Dank Dauner Bürger für Kaiser Willhelm II. errichtet, weil er dafür sorgte, dass Daun im Jahre 1908 eine zentrale Trinkwasserversorgung bekam; der Kaiser weihte den Brunnen im Jahre 1911 ein. Ein Bronzerelief mit dem Kopf des Kaisers wurde später entfernt, der Brunnen leider stillgelegt. Heute trägt das Denkmal eine Gedenktafel für Gefallene des Kreises Daun im Zweiten Weltkrieg.

  • Steinkreuz auf dem Kampbüchel (Kamphügel)

    In alter Zeit wurde diese Gegend so genannt, als sich hier im 14 Jh. eine Thingstätte (Hochgericht) befand, wo Urteile über Leben und Tod gesprochen wurden. Das alte Steinkreuz, unter einer schönen Linde und vor einem großen Basaltklotz, erinnert an die Kapelle am Kampbüchel, die im Jahre 1665 als Stiftung der Dauner Grafen erbaut und 1824 abgerissen wurde.

  • Feuerwehrbrunnen

    Interessant ist die Entstehungsgeschichte des markanten Brunnens: 1983, anläßlich des 100 - jährigen Bestehens der Dauner Freiwilligen Feuerwehr, fand ein Luftballonwettbewerb statt.

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  • Verbandsgemeindeverwaltungsgebäude

    Hier steht ein schön gestalteter Brunnen mit interessanten Wappen der Orte der Verbandsgemeinde Daun.

  • Evangelische Kirche

    Sie befindet sich ebenfalls im Burgbereich. Im Jahre 1862 begann man mit dem Bau einer Kapelle auf dem Burgberg. Im Jahre 1867 erfolgte ihre Einweihung. Im Juli 1944 durch Bombenangriffe zerstört, wurde der Wiederaufbau 1949 abgeschlossen. Die heutige schlichte Form erhielt die Kirche im Jahre 1957.

  • Waldenhof

    Ist ein sehenswertes Haus, welches 1729 eine neue Vorderfront erhielt mit Freitreppe aus rotem Sandstein. Leider haben die Erneuerungen das schöne alte Haus verändert. Bemerkenswert ist das Wappen über dem Eingang....

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  • Wohnhäuser

    Hier handelt es sich um eine mittelalterliche Hausform mit abknickendem Satteldach und steilen Giebeln; die fränkische Bauweise ist noch erkennbar. Im Innenhof-Anbau steht über dem Eingang ein erhaltener Schlußstein von 1781.

  • Haus Hommes (ehem. Posthalterei und Hotel)

    An der zur Straße befindlichen Stützmauer sind gut erhaltene Takenplatten angebracht. Die früher Schutz vor großer Hitze des Herdfeuers bietenden gußeisernen Platten stellen Szenen des mittelalterlichen Lebens dar. Erkennbar sind auch Wappen der Dauner Dynasten (Fürsten), so das Dauner Wappengitter und Wappen derer von Manderscheid und Virnenburg.

  • Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus

    Urkundlich ist außer Bauzeit der Kirche, die zu Ende des 11. Jh. erbaut sein soll, nichts bekannt. Es handelt sich ursprünglich um eine dreischiffige , flachgedeckte, romanische Pfeilerbasilika ohne Querschiff mit vorgebauten Westturm. Am 2. Januar 1945 durch Bomben bis auf den Turm zerstört - blieb zum Glück die wunderschöne romanische Krypta noch erhalten.

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  • Römischer Grabstein

    Es handelt sich um einen Deckelstein (Tonnendach) eines römischen Grabes aus halbzylindrischem Basaltstein.Der Römer L.Apronius Secco setzte sich zu Lebzeiten diese Grabmal, wie der lateinische Text besagt.

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  • Haus Rodenmachern

    Am Burgaufgang sehen Sie rechts ein noch erhaltenes Rundportal, im Schlußstein u.a. mit der Jahreszahl 1502. Es handelt sich um das einzige Dauner Hoftor mit einem Bogen unter schiefergedecktem Schutzdach. Trotz einiger Umbauten ist im alten Haus noch die fränkische Bauweise erkennbar. Der jetzige Besitzer hat den Innenhof zu einem harmonischen Platz gestaltet.

  • Kurtrierisches Amtshaus

    Im Jahre 1712 durch den Trierer Kurfürst und Erzbischof Karl Josef als Schloßtrakt (Jagdschloß mit Amtssitz) erbaut; im Portalüberbau befindet sich ein schönes Wappen. Ab 1817 königliche Oberförsterei, heute komfortabel ausgebautes Hotel.

© Stadt Daun
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